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Das Wetter schien die Situationen widerzuspiegeln. Aufgeheizt. Gefährlich. Doch wie sollte es auch besser werden? Hatten sie doch alle ihre Schlachten zu schlagen. Der zurückliegende Kampf… eine unklare Rangfolge, neues Rudel - wo zur Hölle sollte man da nur als Erstes hinschauen?

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Anderthalb Jahre sind seit dem letzten Plot vergangen. Es ist Mitte Juli und langsam erkämpft sich die Sonne ihren Weg an den Horizont. Bei düsterem, wolkenverhangenem Himmel herrschen drückende Temperaturen, welche den Wölfen nach dem gestrigen Kampf zusätzlich zusetzen.

seit: 17. Januar 2007
SWEET NIGHTMARE » Rollenspiel » b e t w e e n . h e a v e n . a n d . h e l l . » S e c h s t e s . J a h r . » Sommer » XVIII. Stunde der Wahrheit » [VR] XVIII. Stunde der Wahrheit » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Autor
Beitrag

Manitu

Wesen der Ruhe

Zugehörigkeit
Waldläufer

Alter
6 Jahre

Größe
72 cm

Weitere
Chesmol, Midnight, Aelrun

Spieler
Midi



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Calem & Skyrim (& Corcas & Nodin)



Jeder auf einer Seite von Skyrim flankierten sie ihn auf dem Weg an die Grenze, den sie bei Tageslicht begannen. Nun, mitten in der Nacht, erreichten sie fast ihr Ziel. Darauf gespannt, was sie erwartete, spitzte Manitu bereits die Ohren und hielt den Blick aufmerksam nach vorne gerichtet. Dem braunen gab es ein gutes Gefühl, etwas für das Rudel tun zu können. Schon immer war es sein Bestreben seiner Familie, seinem Rudel vollkommen loyal zu sein und zu tun, was immer er für dessen Wohl zu tun vermochte. Dabei spielte es absolut keine Rolle von welchem Rang aus er es tat, Hauptsache er trug seinen Teil dazu bei. Selbst wenn er bei diesem Treffen schwieg, solange es seinen Zweck erfüllte.
Bevor sie auf den berüchtigten Leitwolf der Verruchten stießen, wollte Manitu vorbereitet sein, sofern Skyrim mehr wusste. Tatsächlich begegnete dieser Lannec und wusste ein wenig über ihn zu erzählen. Was er sagte, bestätigte einen kleinen Teil dessen, was man über diesen Wolf hörte.

Ruhe und ein kühler Kopf sind wohl das Beste, womit man ihm begegnet, stellte Manitu fest. Aber da hatte er keine Sorge, dass sie das meistern würden. Fraglicher erschien ihm die Verhandlung an sich. Was wollte dieser Lannec von ihnen?
Der Möglichkeiten gab es genug. Schon möglich, dass er ihnen den Krieg erklärte, weil sie die Sweet Nightmare aufnahmen oder aber er wollte in Erfahrung bringen, wie die Waldläufer fortan zu den Verruchten standen. Manitu überdachte das ein oder andere in Gesprächen mit Isak und Silthrím, ehe Skyrim ihn bat mit zu dem Treffen zu kommen.
Schnüffelnd hob Manitu die Nase in die Luft. Unweit von ihnen machte er zwei fremde Gerüche aus. Wem als Lannec und seiner Begleitung sollten sie gehören? Etwas aufregend fand er es schon, so kurz vor diesem womöglich sehr entscheidenden Treffen.

Ich bin wirklich gespannt, was Lannec von uns will.

Bereit für das Aufeinandertreffen nahm er eine selbstsichere Haltung ein, die Aufregung wich der Entschlossenheit, das beste aus dem Treffen herauszuholen und alles aufmerksam zu verfolgen, um einzugreifen, falls Skyrim dies wollte. Ja, er rechnete mit einfach allem möglichen, statt stupide das Schlechteste oder Positivste anzunehmen.


15.05.2018 00:17

Corcas

Im Feuersturm

Zugehörigkeit
Verruchte

Alter
8 Jahre

Größe
82cm

Weitere
Vélya, Kahire, Ahillea

Spieler
Darky



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Nodin | Calem & Skyrim & Manitu



Nodins Worte drangen langsam in seinen Kopf. Schwer vielen sie dort in die Dunkelheit und ließen sich nur mühsam zusammensetzen. Zuerst wollte er darüber lächeln, dass Nodin sich für stärker hielt, da sein Geist so voller Leichen war. Doch er schluckte sein Lächeln hinab, denn Nodin konnte und würde tatsächlich kräftiger sein als er. Der Alphassohn und nun nur noch Alpha war nicht nur Erwachsener und älter geworden, er hatte auch an Muskeln und Erfahrung zugenommen. Nicht zuletzt durch Lannecs und seiner eigenen Kampferfahrung.
Nodin hatte dies in dem Kampf vor zwei Tagen deutlich beweisen.
Seine Kiefer waren doppelt so stark, der Körper strotze vor Jugend und Schnelligkeit, während er selber immer noch mit den Nachwirkungen zu kämpfen hatte.
Ein alter Wolf war Corcas zwar immer noch nicht, aber er konnte deutlich spüren, dass sein Zenit bereits zu sinken begann.
Also sparte er sich einen weiteren Kommentar und nickte bedächtig.

“Werde ich.“ allein zum Schutze seines Rudels. Etwas was er seit er jung war haben wollte und es ihm dank >ihr< verwehrt wurde und dieser Krankheit. Diesem Wahn. Diesem Irrsinn.
Geräusche drangen von vorne an seine Ohren und sein Körper reagierte sofort.
Aller Gespräche wurden eingestellt, sein Körper schob sich rechts seitlich hinter Nodin und positionierte sich dem Geräusch zugewandt.
Sie kamen also doch.
Rostbraune Augen blickten in der Umgebung unter dem fahlen Mond umher, gespitzte Ohren die bereits leicht ergrauten, eine steinerne Maske des Schweigens.
Corcas wirkte wie ein Schatten Nodins, starr, bereit und doch ruhig und wartend. Keinesfalls lauernd, aber doch irgendwie leicht bedrohlich, worüber aber auf einer merkwürdigen Art keine Bedrohung ausging.
Imposant, wie eine Statur.
Doch er war nur jener Stein, der das eigentliche Bildnis umrahmte, die Blume, die im Dunkeln zu leuchten beginnt. Das galt es zu schützen.


[Antwortet Nodin | hört Geräusche und positioniert sich | bleibt wachsam
]


16.05.2018 09:09

Ciel

filled with anxiety

Alter
1,5 Jahre

Größe
73cm

Weitere
Numa

Spieler
Morti



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bei Vélya & Juniper & Midnight & Nanuk



Die Gedanken und Erlebnisse der letzten Wochen waren weit fort. Das im Licht des Vollmondes silbern schimmernde Tal war das seine. Die im Osten am Rand des Platzes stehenden Pappeln wisperten im Wind. Von irgendwo aus dem Dunkel des Waldes kam der Ruf einer geflügelten Jägerin. Über seinem Kopf konnte Ciel das zwitschernd-sägende Geräusch von Fledermäusen vernehmen. All diese Dinge waren ihm vertraut, all diese Dinge waren Heimat. Der vom Kampf aufgewühlte Boden und der schwere Aasgeruch in der Luft störten ihn nicht weiter.
Ciel war glücklich. Er lag mit den Ellenboden auf der feuchten Erde und hechelte, während ihm die Zunge aus dem vergnügt verzerrten Fang hing. Nur Sekundenlang, dann kam Vélya taumelnd zu Fall, streifte ihn unsanft, schlug auf den Boden auf und blieb laut lachend liegen. Ciel war sofort wieder auf den Beinen, aus hellen Augen blickte er Vélya in die Augen - die Rute konnte er dabei nicht still halten.

"Mir... ist ...nichts passiert", bellte er zwischen dem Hecheln und stubste Vélya fröhlich gegen die Wange. Schnell sprang er wieder zurück, nicht ängstlich sondern im Spiel, als die Braune sich auf den Bauch drehte und aufrappelte. Ein zuerst überraschtes, dann erfreutes Aufjaulen verließ Ciels Fang als ihm Vélya zuerst durchs Fell fuhr und dann erneut zum Spielen aufforderte. Seine Rute ging so stark hin und her, dass sein Hinterteil mitwackelte wie das eines Welpen. In schierer Erwartung beruhigte er sich endlich, seine Rute ging nunmehr langsam, kaum, dass sie sich bewegte. Er leckte sich über die Nase und schloss den Fang. Erwartungsvoll ging sein Blick von der helleren zu der Dunkelbraunen Fähe.
Mit einem Satz lief sie los, Vélya eilig hinterher. Ciel bildete dieses Mal das Schlusslicht. Er lief gemächlicher als zuvor, schaffte es aber trotzdem nicht lange den Fang geschlossen zu halten. Als er zu der Hellbraunen aufgeholt hatte und behände neben ihr herlief, war es nur noch Sekunden hin bis dieses Mal Juniper einen Purzelbaum schlug. Ciel war zumeist nicht schadenfroh, konnte aber nicht umhin bei dem Anblick fröhlich aufzulachen.

Es war die schwarze Wölfin mit der Mondsichel auf der Brust, die der Dunkelbraunen zum Opfer gefallen war und bei ihr lag Nanuk. Frohen Mutes tänzelte Ciel um den Weggefährten herum als er bei ihm eintraf, die Rute diesmal demütig tiefer haltend aber nachwievor wild pendelnd. Es freute ihn den anderen zu sehen! Aufgeheizt durch den Lauf konnte er sich des Instinktes allerdings nicht erwehren. Neben der Demutshaltung die jener glich mit der Jungwölfe ihre Eltern begrüßen, stieß Ciel Nanuk obendrein mehrmals gegen die Lefzen.
Erst danach hatte er sich wieder soweit im Griff, dass er von dem Blauäugigen Abstand nahm und ihn etwas beschämt anblinzelte. Nicht fähig schon wieder still zu sitzen, entzog er sich sodann Nanuks Blick und schnappte stattdessen spielerisch nach Vélyas Ohren.


17.05.2018 01:04

Vélya

Funkenflug

Zugehörigkeit
Verruchte

Alter
3 Jahre

Größe
71cm

Weitere
Corcas, Kahire, Ahillea

Spieler
Darky



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Ciel & Juniper & Midnight & Nanuk



Kühl stand die Luft und mit ihr die Geräusche der Nacht. Vélya funkelte Juniper an, die sodass den Part der verfolgten auf sich nahm. Wie zeitgleich zogen sich ihre eigenen Muskeln zusammen und ließen den Fähen Körper nach vorne schießen um der dunkleren zu folgen. Juniper war schneller als Vélya, vielleicht auch, weil die Kleine auf den Rüden warten wollte.

Immer wieder polterten die Pfoten auf den noch aufgewühlten Boden, doch der schlimmste aller Tage war in weite Ferne gerückt. Lachend und hechelnd zog Vélya an Geschwindigkeit an, ehe sie abrupt stoppen musste.
Juniper hatte sich nach hinten umgedreht und die Sicht nach vorne vergessen.
Vélya sah ihrer Freundin zu, wie sie in die andere Freundin hineinlief. Aber richtig.

Beim Aufprall zog sie den Kopf zurück und kam schließlich mit ein wenig gesenkter, mit kleinen schnell wedelnder Rute zu dem auf dem Boden liegendem knäul.
Eigentlich wollte sie ernst blieben. Oh Juni! aber ihr Lachen bahnte sich den Weg nach draußen.
Schließlich stürzte sie sich auf die am Boden liegende Fähe, nahm als Attacke auch gleich Midnight mit, die nicht sicher war vor ihrer sabbernden Zunge. “Fürchte dich vor der rosernen Sabberzunge!“ kicherte sie und legte ihr Gewicht auf Juniper.

Erst als Ciel sie erreichte und den anderen Fremden begrüßte, lies Vél von Juniper und Midnight ab und stellte sich neben dem Hellen, nur um Opfer seines Ohrenangrifs zu werden.
Ihr Maul wurde geöffnet und sie versuchte, spielerisch sich von ihm zu reißen nur um ihre Zähne in den seinen Pelz zu bekommen, während ihr Körper sich absank umso ihr Ohr befreien zu können.
Dabei pendelte die Rute ausladend. Dann ging das Spiel hier eben weiter.
Mit leisem spielknurren legte sich Vél – während die Hinterhand oben blieb – auf die Schulter und zielte auf seine Pfoten.



[jagt Juniper | bleibt stehen als sie in Midnight rein rennt | stürzt sich auf Juniper und Midnight und schleckt sie ab | stellt sich neben Ciel | versucht seine Beine zu haschen und ihr Ohr aus seinem Maul zu bekommen]


17.05.2018 09:46

Midnight

Nachtfähe

Zugehörigkeit
Verruchte

Alter
5 Jahre

Größe
74

Weitere
Sunkmanitutanka, Chesmol, Aelrun

Spieler
Midi



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Nanuk & Juniper & Ciel & Vélya



Aelrun machte einen sehr interessierten Eindruck bei dem, was Maeva ihr zeigte. Könnte das, was auch immer sie betrachteten, die Lösung des offensichtlichen Problems sein? Midnight fiel jedenfalls nichts ein, was derzeit ein solches Interesse gemischt mit Skepsis bei den fremden hervorrufen sollte. Gespannt, wie Nanuk es in Worte fasste, hielt sie ihren Blick auf die beiden Fähen geheftet. Trotzdem schaffte sie es, nebenbei ein normales Gespräch mit Nanuk zu führen. Diesen verwirrten die vielen Geräusche der Freiheit sowie die Freiheit selbst, was darauf schließen ließ, dass er wirklich lange bei den Menschen gewesen sein muss. Noch dazu muss er diese Zeit fernab der freien Natur verbracht haben, ganz im Gegenteil zu der Nachtfähe, die in einem großen Gehege genesen durfte. Vermutlich verbrachte er die Zeit in einem der Bauten der Menschen, ähnlich Vélya und Chesmol. Es erstaunte die Nachtfähe wieder und wieder wie dicht diese Dinger sein müssen, wenn kein Geräusch von außen herein dringt, obwohl sie auf der Erde errichtet wurden. Oder sie besaßen noch unterirdische Gänge, von außen nicht einsehbare Höhlen unter der Erde.
Über die Bauten der Menschen nachzudenken erfüllte sie mit einer gewissen Faszination, die der Gefahr wegen zugleich Schrecken birgt. Menschen waren ihr ein Rätsel. Andererseits unterschieden sie sich gar nicht so sehr von Wölfen. Sie lebten in Gemeinschaften oder seltener alleine, sie interagierten miteinander – obwohl Midnight den Eindruck gewann, dass sie die Körpersprache überwiegend übergingen und mehr ihre Sprache nutzten, was sie ein ums andere Mal verwirrte, insbesondere dann, wenn ihr die Aufmerksamkeit mit solchen verworrenen Handlungen geschenkt wurde. Unter den Menschen gab es gute wie schlechte. Und… Vergiss es, schalt sie sich selbst in Gedanken. Letztendlich brachte es nichts darüber zu sinnieren, wie sehr Menschen den Wölfen glichen. Mochte sein, dass es da draußen Menschen gab, die sie sympathisch fand, wie die Frau von einst, aber sie ging das Risiko auf keinen Fall ein und suchte nach so einem Menschen. Wozu auch? Wie kam sie überhaupt auf so einen seltsamen Gedanken?
Bei den meisten Wölfen ging die Meinung über Menschen weit unterhalb von Misstrauen, sie verachteten oder hassten sie gar, so wie Vélya und Chesmol. Und Nanuk. Hatte sie etwa die wage Idee, ihr Freunde und Rudelgefährten von der guten Seite der Menschen zu überzeugen? Dass man sie nicht in ein einziges Fell stecken durfte? Wenn es das war, was sie zu diesen vergleichenden Gedanken trieb, dann war das eine blöde Idee.
Nein, das Leben fand hier möglichst fern von Menschen statt und jene, die den Weg in diese Gegend fanden, hatten nichts Gutes im Sinn. Das Rudel brauchte sie, es brauchte jeden einzelnen Wolf. Die bisherigen Rudelmitglieder sowie die ausgesetzten Wölfe, die hoffentlich zu beständigen Rudelmitgliedern wurden.

Du wirst dich wieder daran gewöhnen. Zumindest bist du hier nicht alleine, gab sich Midnight zuversichtlich und sie war wirklich davon überzeugt. Mittlerweile lebte dieses Rudel vom Zusammenhalt der einzelnen Mitglieder. Selbst der egoistische Sturkopf Chesmol kapierte, dass man manchmal selbst mit jenen zusammenarbeiten muss, die man nicht mag. Ihr Schattenwolf, Corcas, kämpfte mit aller Kraft gegen seine geistige Krankheit, damit er dem Rudel noch lange seine Pflicht erfüllen kann. Der Gedanke, ihn eines einsamen Tages töten zu müssen, erfüllte sie mit Trauer. Sie gab ihm sein Versprechen und daran hielt sie fest. Hoffentlich bin ich stark genug ihn zu töten oder jemand kann mir helfen... In ihrem Versprechen lag kein Zögern, sondern die Angst davor zu versagen, weil sie ihm körperlich unterlag. Zwar wusste sie zu kämpfen, aber Corcas Erfahrung im Töten überwog ihre bei weitem. Vermutlich reichte nur Chesmol an ihn heran, nach allem, was sie von Vélya wusste und wie der rote kämpfte und selbst das stand in Frage, ob er wirklich schon viele töte oder die Kämpfe mit schweren Verletzungen endeten.
Nanuks Stimme riss sie aus ihren Gedanken. Verwundert sah sie ihn an. War es so offensichtlich, an wen sie dachte? Dabei fiel ihr wieder ein, wie Nanuk den Namen ihres Schattenwolfes nannte, ehe einer der neuen ihn hörte.

Kennst du ih...

Weiter kam sie nicht, denn aus den Augenwinkeln nahm sie einen Schatten war, der direkt auf sie zukam. Sie versuchte warnend den Namen der Fähe auszusprechen, aber ehe sie die Luft in ihrer Kehle zu einem Ton formte, rannte Juniper die sitzende Fähe bereits um. Die Zähne aufeinander gepresst und die Augen zusammengekniffen unterdrückte sie einen lauten Aufschrei. Ein schmerzhaftes Stöhnen entwich ihr dennoch. Midnight landete genau auf ihrer rechten Hinterhand mit den zahlreichen Verletzungen. Schon im nächsten Moment ertönte ein lautes Lachen, dass nach Vélya klang. Offensichtlich musste es komischen wirken, wie Juniper auf ihr hing. Leider hielt Midnight die Augen zusammengekniffen und atmete leicht schnaufend. Der Aufprall verursachte ihr stechende Pein, die sie versuchte wegzuatmen. Der Schmerz nahm weiter zu, gefühlt nahm Junipers Gewicht auf ihr zu. Halluzinierte sie gerade? Die Stimme ihrer jüngeren Freundin drang an ihre Ohren, wo sie anschließend die vorangekündigte Zunge spürte.

Runter! Alle beide: runter!, zischte Midnight wenig amüsiert und mühsam. Im Normalfall hätte sie den beiden spielerisch gezeigt, wo der Baum wohnt, aber mit den Verletzungen fand sie daran keinen Gefallen. Keiner ihrer zwei Freundinnen nahm sie den Vorfall übel. Von Herzen gönnte sie ihnen den Spaß, ganz besonders nach dem Kampf und dessen Konsequenzen. Zumindest eine von beiden, mit Sicherheit Vélya, ging quasi mit ihrer Aussage von ihr runter.



17.05.2018 18:30 Midnight ist online

Nanuk

Schattenseele

Zugehörigkeit
Rudellos

Alter
4 Jahre

Größe
84

Spieler
Fabi



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Midnight | Ciel | (Juniper | Vélya)




Midnights Worte stimmten Nanuk etwas zuversichtlicher. Wenn er tatsächlich bei diesem Rudel bleiben und Anschluss finden würde, wäre es bestimmt einfacher mit all den neuen Eindrücken klar zu kommen. Obwohl seit dem Eintreffen nur wenige Stunden vergangen waren, hatte er zu der schwarzen Fähe eine stabile Bindung aufbauen können. Wie er das Ganze einordnen sollte war jedoch vollkommen unklar. Seit Jahren hatte er keinen wirklichen Kontakt zu anderen Wölfen, geschweige denn Lebewesen gehabt. Lächelnd wendete er seinen Blick von dem glänzenden Ding ab und schenkte ihn Midnight.

“Na dann werde ich dir mal glauben… Bisher kann ich noch nicht viel dazu sagen aber besser als bei den Zweibeinern ist es allemal!“

Und noch bevor sie ihre Frage aussprechen, bzw. Nanuk seine Gedanken dazu ordnen konnte – war sie verschwunden. Begraben unter einem Berg Fell. Nur beiläufig hatte der Rüde das wilde Treiben um sich herum verfolgt. Leicht irritiert richtete sich der Gemischte auf und trat zurück. War das nicht die Fähe, die sich mit einer anderen aus dem Rudel etwas in die Haare bekommen hatte? Während sich das Knäul am Boden voneinander befreite, bemerkte Nanuk die zweite Fähe von der Ankunft lachend, sowie Ciel der sich ebenfalls näherte. Die darauffolgende Zungenattacke beobachtete er mit schief gelegtem Kopf. Machte das allen Spaß oder nur dem, der leckte??
Es war schön zu sehen, wie zumindest ein paar von ihnen die wohltuenden Momente in dieser schweren Zeit finden konnten. Besonders freute ihn jedoch, wie sich der helle Rüde verändert hatte. Seine Augen leuchteten förmlich und von dem schüchternen Jüngling war nichts zu sehen. Dank seiner demütigen Haltung kam sich Nuk noch väterliche vor, als er überhaupt sein wollte. Mit einem Schmunzeln setzte sich seine Rute automatisch durch Ciels Berührung in Bewegung.

“So so… ich dachte mir schon das du dich mit nur einer Fähe nicht zufrieden gibst“

Scherzend knappte Nanuk nach dem Hinterlauf des Jüngeren und bemerkte dabei das schmerzverzogene Gesicht von Midnight. Besorgt überflog er mit seinen Eisaugen ihren restlichen Körper nach offensichtlichen Verletzungen. Aber allem Anschein nach waren das noch Folgen von dem besagten Kampf mit dem anderen Rudel. Ihren überraschend forschen Tonfall konnte der Rüde deshalb nachvollziehen. Es war garantiert nicht Junipers Absicht ihre Freundin über den Haufen zu rennen, geschweige denn ihr wehzutun. Dem war sich die Mondwölfin wohl bewusst. Stützend schob der Rüde seine Schnauze unter Midi's Brust und versuchte so ihr wieder auf die Beine zu helfen.

“Geht’s wieder?“

Diese Frage richtete er an beide Fähen.


18.05.2018 16:36
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