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Das Wetter schien die Situationen widerzuspiegeln. Aufgeheizt. Gefährlich. Doch wie sollte es auch besser werden? Hatten sie doch alle ihre Schlachten zu schlagen. Der zurückliegende Kampf… eine unklare Rangfolge, neues Rudel - wo zur Hölle sollte man da nur als Erstes hinschauen?

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Anderthalb Jahre sind seit dem letzten Plot vergangen. Es ist Mitte Juli und langsam erkämpft sich die Sonne ihren Weg an den Horizont. Bei düsterem, wolkenverhangenem Himmel herrschen drückende Temperaturen, welche den Wölfen nach dem gestrigen Kampf zusätzlich zusetzen.

seit: 17. Januar 2007
SWEET NIGHTMARE » Rollenspiel » b e t w e e n . h e a v e n . a n d . h e l l . » S e c h s t e s . J a h r . » Sommer » XVIII. Stunde der Wahrheit » [VR] XVIII. Stunde der Wahrheit » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Autor
Beitrag

Midnight

Nachtfähe

Zugehörigkeit
Verruchte

Alter
5 Jahre

Größe
74

Weitere
Sunkmanitutanka, Chesmol, Aelrun

Spieler
Midi



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Nanuk



(Im Anschluss an das NP Wachsamkeit – ein treuer Begleiter)

Nachdenklich glitt ihr Blick hinauf in den klaren Sternenhimmel. Sie liebte klare Sternennächte und ganz besonders Vollmondnächte. Generell bedeutete ein klarer Himmel bei Nacht gute Sichtverhältnisse und der Vollmond warf ein ganz besonders helles Licht auf die Erde. Dabei lagen Welten zwischen dem Licht der Sonne am Tag und dem des Mondes zur Nacht. Die Sonne mochte Wärme ausstrahlen, aber oft genug blendete ihr Licht und erschien zu grell. Dahingegen umhüllte der Mond alles mit einem sanften Licht, das nie in den Augen stach. Ginge es nach der Nachtfähe, könnte zu jeder Zeit eine solche Stimmung herrschen, ganz gleich, wie bezaubernd das Sonnenlicht zu manchen Zeiten strahlte. Die Bezeichnung Nachtfähe passte in jeder Hinsicht zu Midnight.

Maeva hatte noch eine Idee, wie ihr die Halsbänder vielleicht loswerdet, griff sie das Thema von zuvor erneut auf. Bei der erwähnten Fähe stand bereits eine der beiden neuen Fähen, die am Vortag zusammen mit Nanuk die Wortführung übernahm. Ob sie bereits nach einer Lösung für die Halsbänder suchten? Mit gemischten Gefühlen dachte Midnight an ihr Gespräch mit der jüngeren vom Abend zurück. Hatte es wirklich etwas bewirkt? Noch schlug sie nicht vor, zu den beiden zu stoßen.

[spricht Nanuk erneut auf die Halsbänder an]



21.04.2018 22:56

Nodin

Drachenzorn

Zugehörigkeit
Verruchte

Alter
2 Jahre

Größe
85 cm

Weitere
Aska, Calem

Spieler
Mocki



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Corcas



Corcas reagierte wie erwartet, er war eine gute Wahl. Wahrscheinlich wusste niemand so genau, was in seinem Kopf vorging, aber am Ende waren es die Resultate, die zählten. Ein grimmiges Lächeln spielte um die Lefzen des jungen Alphas. Von Corcas hatte er keinen Ungehorsam und keine Alleingänge zu erwarten. Er war ein Krieger, der seinem Leitwolf bis zum bitteren Ende folgen würde. Genau das, was er jetzt brauchte, auch wenn besagtes Ende ruhig noch ein paar Jahre auf sich warten lassen konnte, wenn es nach ihm ging.
Abermals verlangsamte er seinen Schritt, hob witternd die Nase in den Wind, doch noch warnte ihn keiner seiner Instinkte vor nahenden Artgenossen. Scheinbar waren die Waldläufer der Grenze noch nicht so nah wie sie selbst. Noch kein Grund zur Beunruhigung, denn sie selbst waren eher früh. Trotzdem blieb der nagende Gedanke, man könne sie versetzt haben, im Hinterkopf. Wie man es auch drehte und wendete, es war ein Risiko. Er hatte nicht vergessen, dass der arrogante Altwolf das Treffen direkt abgesagt hatte. Voreilig, wie er hoffte, sonst machten sie sich jetzt zum Affen und hätten den langen Weg umsonst auf sich genommen. Stattdessen baute er darauf, dass der Kerl nicht so hochrangig war, wie er sich gab, und dass die hitzigen Jungspunde ihrem Vater ausführlich von der Begegnung berichtet hatten. Falls Skyrim und Silthrim noch immer das Rudel anführten, würden sie hoffentlich anders entscheiden als ihr fragwürdiger Botschafter.

„Warum hängst du eigentlich so sehr an Midnight?“

Die Frage musste nach dem anhaltenden Schweigen vollkommen unerwartet für Corcas kommen, zumal der Silberne ihn dabei lediglich mit einem beiläufigen Seitenblick streifte. Abermals kam ihm der Gedanke, dass bis auf die schwarze Fähe wohl niemand so recht wusste, was im Kopf seines Bodyguards vor sich ging. Vielleicht nicht einmal Midnight selbst.

[Corcas, Nahe der Grenze]


gatekeeper
the glass will crack, the fog will clear
this big charade, convincing show, it's left you with nowhere to go. so fake that smile, hide those tears. Life is made of smoke and mirrors.

22.04.2018 19:23

Corcas

Im Feuersturm

Zugehörigkeit
Verruchte

Alter
8 Jahre

Größe
82cm

Weitere
Vélya, Kahire, Ahillea

Spieler
Darky



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Nodin



Nodin verlangsamte die Schritte, sodass Corcas ein wenig hinter ihm stehen blieb.
Der Stillstand tat seinen müden Pfoten sehr gut, doch er würde jenes niemals zugeben. Kurz blickte er sich um, den Treffpunkt anscheinend erreicht zu habend, hob die nasse und feuchte Nase und prüfte kurz. Er schien beinahe sich mit der Nacht zu vereinen.

Nodins Worte kamen recht überraschend für ihn, da es noch nie jemand angesprochen hatte. So oder so ließen ihn die meisten in Ruhe, was auch in Ordnung war.
Kurz bedachte er den jungen Rüden und dann, dann war es womöglich doch an der Zeit mit ihm offen darüber zu sprechen.

“Du erinnerst dich sicherlich wie ich war, als ich zu euch kam?“ begann seine dunkle Stimme durch die Mitternacht zu rollen, ohne weit zu kommen, ehe sie verschluckt wurde.

“Midnight ist jene, die mich in diesen Momenten stützen kann und es mit mir aufnehmen wird ohne Angst zu haben. Ein Anker für meine Gefühle, wenn die Krankheit die meinen Kopf zerfrisst wieder stärker wird.“ er endete kurz, betrachtete die Finsternis und holte Luft um wieder ruhig und schweigsam zu werden.

“Dein Vater hatte mich aufgenommen, obwohl er davon wusste und mir somit eine Zukunft geschenkt, für welches ich ihm sehr Dankbar bin. Deshalb gilt gleiches für dich und deine Schwester. Solange ich kann, werde ich mein Leben für euch geben. Sollte aber meine Krankheit so stark werden, dass ich mich gegen die meinen Wende, müsst ihr mir versprechen, ohne zu zögern, mich ins Jenseits zu befördern. Noch mehr Blut der meinem Fang kann und will ich nicht kleben haben!“
Seine Stimme war so rau, so dunkle dass es beinahe eine Gänsehaut verursachte. Solch Worte und Sätze hörte man nicht oft von dem Hünen, der einer Statur gleich, als Schatten hinter den anderen Stand. Offenheit war man von Corcas nicht gewohnt, aber er hatte sich Lannec anvertraut und nun auch seinem Sohn.

Was Nodin aus diesen Informationen machte, war nun ihm überlassen. Er jedenfalls lauschte in die Dunkelheit, bei dem, was da kam, konzentriert auf das was folgte.


[Nodin | an der Grenze | berichtet ihm ehrlich]


23.04.2018 09:48

Nanuk

Schattenseele

Zugehörigkeit
Rudellos

Alter
4 Jahre

Größe
84

Spieler
Fabi



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Midnight



Nanuk’s erster Schlaf unter freiem Himmel war wortwörtlich der Horror. Wenn er nicht überwiegend vor totaler Erschöpfung eingeschlafen wäre, würde er jetzt noch mit leeren Augen in die Gegend starren. Diese seltsamen Gerüche und völlig unbekannten Geräusche machten ihn fast wahnsinnig. Jede Eule, jeder kleine Hase der durch das Gestrüpp hoppelte ließ ihn aufschrecken und wie einen ängstlichen Welpen näher an die schwarze Fähe rücken. Diese schlief unbekümmert und hatte allem Anschein nach keine Bedenken was die körperliche Nähe zu ihm anging. Für Nanuk war das Leben in Freiheit komplett neu. An seine kurzen Monate als Welpe konnte er sich nur schwammig erinnern. Früher oder später würde ihm das bestimmt noch große Probleme bereiten…
Müde und immer noch etwas erschöpft kämpfte sich der Rüde auf die Beine. Dieser Zustand verwunderte ihn nicht sonderlich. Zwar hatte er bei den Menschen nie eine Nacht in Ruhe schlafen können, aber diese ‚große Wanderung‘ hatte seine untrainierten Muskel stark beansprucht. Auch sein leerer Magen meldete sich langsam. Midnight war bereits wach und beobachtete die zwei Fähen in weniger Entfernung.
“Okay? Denkst du wir sollten gleich zu ihr gehen oder lieber abwarten?“ Frage er unsicher und konnte danach ein langes Gähnen nicht unterdrücken.
“Da bin ich ja mal gespannt… Ich frage mich was scharf genug sein könnte um die Dinger zu durchschneiden und meine Kehle heil zu lassen“ Mit leichtem schmunzeln blickte er in die, bei Mondlicht leuchtenden, Augen.
“Wie hast du geschlafen?“


23.04.2018 14:36

Juniper

sunflower

Zugehörigkeit
Verruchte

Alter
Sechs Jahre

Größe
70 cm

Weitere
Yazren

Spieler
Hannah



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Alleine



Es war hell, obwohl es mitten in der Nacht war. Keine Wolke am Himmel. Es schien, als würden sie dem Vollmond Platz machen. Juniper hatte fast den ganzen Tag geschlafen und war jetzt dementsprechend wach. Ungeduldig peitschte ihr Schwanz den harten Boden sauber und sie verfolgte neugierig die Integration der Fremden in das Rudel. Midnight und Vélya unterhielten sich beide mit je einem Neuankömmling. Zu ihrer Überraschung entdeckte sie sogar Chesmol mit einer Neuen. Etwas traurig stimmte sie der Anblick, da sie sich eigentlich seine Nähe erhofft hatte. Nun lag sie alleine, abgeschieden von den anderen. Eine ungewohnte Situation für sie. Aber sie wollte es so. Nachdem sie gestern mehr oder weniger mit Vélya aneinander geraten war bevorzugte sie einen ruhigen Platz für sich. So selbstbewusst sich Juniper gab, so war sie auch ein Sensibelchen und Reibereien mit Freunden, besonders selbstverschuldete, schlugen ihr auf den Magen. Ihre erste Überlegung, zu ihrer Freundin zu gehen und die Sache zu klären, verabschiedete sich mit der Anwesenheit des Fremden. Juniper wollte nur ungerne das Gespräch der Beiden unterbrechen. Und so schielte sie fast verloren zwischen den drei Gesprächsparteien hin und her und fühlte sich dabei wie ein fünftes Bein. Zu ihrem Bedauern war Nodin nicht da- Alpha Sachen erledigen- und einen vierten Fremden für sie gab es nicht. Also schmollte sie und versuchte die Gespräche zu verfolgen, obwohl sie zu weit weg war um sie zu verstehen.


23.04.2018 18:35 Juniper ist online

Vélya

Funkenflug

Zugehörigkeit
Verruchte

Alter
3 Jahre

Größe
71cm

Weitere
Corcas, Kahire, Ahillea

Spieler
Darky



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Ciel



Über Kopf sah alles sehr merkwürdig aus. Selbst der Helle vor ihr. So hatte die braune Wölfin die Welt noch nie gesehen, über Kopf. Ein Glück dass sie nicht wie die Opossums oder Fledermäuse über Kopf hing, vielleicht würde dann das Blut in ihren Kopf laufen? Sie lauschte den Worten des Rüdens, eine noch weißere Wölfin als er? Ihre Gedanken kreisten um Noam, der auch weißer war als Ciel. In dieser Lage war es schwer den Kopf schief zu stellen, doch bei den nächsten Worten des Rüden lies sie sich eh wieder seitlich fallen, dann auf den Bauch um sich mit dem Kopf ein wenig zu erheben und dem Rüden somit auf die Brust zu schauen.

“Ich glaube nicht, dass ein entfernen des Rudelplatzes so gewünscht ist zu diesem Zeitpunkt!“ jetzt musste Vélya all das Spiel auf Seite schieben – wenn auch für kurz.

“Weißt du, dieses Revier ist neu. Wir haben viele gute Wölfe verloren und ich glaube, die Diplomatien sind vorrangig. Danach könnte man auf Streifzüge durch das neue Revier gehen.“ Vélyas stimme war sanft aber sehr vorsichtig und leicht zögernd. Nicht wissend, wieviel die Braune preisgeben durfte, hielt sie schließlich ihr Maul. Kurz huschte der Blick zu Juniper, die abseits alleine lag.

“Aber sprach sie schnell weiter als die Idee ihren Kopf durchdrang.
“vielleicht hast du Lust zu spielen?“ Vélya erinnerte sich noch genau, wie es damals mit Midnight und Noir war, als die drei Fähen gespielt hatten. Ihre Rute glitt nun von einer Seite zur anderen, berührte beinahe ihre Flanken, während ihr Hinterteil in die Höhe geschnellt war, die Vorhand auf dem Boden blieb, die Beine gespreizt, den Kiefer auf dem Boden gebettet und die Augen zu Ciel hochschauend.

Vielleicht hatte Juni auch Lust mit zu machen? Sie würde später fragen, wenn die Bunte nicht eh gleich mit einsteigt.
Vélyas Ohren waren aufgestellt, die vernarbte Schnauze zu einem Lächeln zurück gezogen, bereit nach hinten zu springen, würde der ihr gegenüber einsteigen. Ein bisschen Rennen, ungezwungen tat bestimmt gut. Den Trübsal und das Dunkle aus den Körpern vertreiben. Vélya hatte nicht die Lust, so zu werden wie ihr Bruder, aber auch nicht so wie Juniper, sie wollte endlich Sie werden. Nur sie. Nur Vélya, jene Wölfin die Angst vor dem Unbekannten hatte, die aber auch fröhlich sein konnte und nicht immer engstirnig und hitzig.


[ muss seine Frage verneinen | will aber Spielen und fordert ihn auf ]


Heute, 09:02
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